Ich schaue grade "Schlag den Raab" und nutze die Zeit mal die Woche zu resumieren (ich hoffe dieses Verb ist existent und falls nicht wird es hiermit ins Leben gerufen).
Anmerkung: Ich hab diesen Text nicht während der Sendung beenden können und so ist der letzte Teil am Montag verfasst worden.
Die Woche begann mit RGS, dem Fach, das ich eigentlich nicht machen durfte. Ich hatte den Levi noch ja doch noch überredet bekommen. mich in seine kleine halbelitäre Gruppe aufzunehmen. Dann ging es weiter mit einer kleinen Runde am Roboter. Wir hatten einen Termin mit Herrn Jacob, der dann allerdings doch keine Zeit für uns hatte. Ich nutzte die Chance und besorgte mir die alten Studien- und Projektarbeiten (hunderte von Seiten zu lesen) und wir verschoben den Termin auf einen nicht festgelegten Tag in den Pfingstferien. Dann wandte ich mich dem Weiterkommen beim Halcon zu, doch dabei stellte sich herraus, dass der eine PC, der Halcon installiert hatte, nicht mehr funktionierte. Die Folge war natürlich, dass ein Vorrankommen hier nichtmehr möglich war und die Lösung ist auch nicht vor Montag zu erwarten. Diese eine Woche ist natürlich eine lange Zeit und bedeutet, dass ich mich irgendwie anders um Fortschritte bemühen musste. Also begann ich zu lesen, was unsere Vorgänger so geleistet hatten und lud mir die Software nochmal runter, um sie auf dem anderen PC zu installieren, was letzten Endes aufgrund mangelnder Lizensierung trotz "Dongels" auch nicht funktionierte. Die Sache war also vorerst nicht weiter praktikabel und ich ging zu der Routinearbeit über, die die Wochen sonst noch so bereitzuhalten pflegen. Der Montag hielt noch Dynamik und REGT bereit, in dem mich Melli fast zur Besinnungslosigkeit und tief in Panikzustände hinein in die Seite piekste und ich mein Hello-Kitty-Asta-Heftchen wunderschön anmalte, und am Abend ein kulinarisches Kcohvergnügen bei der Piekerin. Die wohlgelungene Mahlzeit nahmen wir auf dem wundervollen Bett der Hausherrin zu uns und beendeten so den Abend nach kurzer Ruhe beim Betrachten des Triple-X-Kerls und guter Laune aufgrund völlig übertriebener Effekte ^^. Nachdem ich mich dann nicht von der doch ach so mehr noch als bequemen Bettstatt der holden Lady bewegen wollte, und der Versuch mich herunterzuziehen im Verschieben desselben resultierte, und wiederholtes Drohen nichts zu nutzen schien, gab mir Matze einen satten Sprüher von Mellis Parfum mitten in mein linkes Ohr. Das war der Grund dafür, dass mein Ohr noch Tage später wundervoll duftete.....
Kurz später kam der verheerende Dienstag:
Ganz normal fing es im ersten Block an und der FH-Tag war schnell vorrüber. Danach ging ich heim und beschäftigte mich mit anderem Kram wie beispielsweise Nahrungsaufnahme, wie es bei der Spezies Mensch durchaus üblich ist. Schließlich telefonierte ich mit meiner Mutter, die mir jede Menge Vorschläge für Bewerbungen machte. Diese notierte ich mir und schickte den Laptop dann schnell in Ruhezustand, weil ich diesmal mit zum Volleyball gehen wollte. Dort holte ich mir früher schonmal vorhandene kleine Volleyballanfängerfähigkeiten zurück, sammelte blaue Flecken, bekam vom Jochen einen hoffentlich versehentlichen Schmetterball aufs noch duftende Ohr, sodass es danach noch einige Zeit fiepte und ich mir erstmal eine Auszeit gönnen musste, spielte mehr oder weniger erfolgreich und begab mich so kurz vor 23Uhr gen Heimat, wo ich beim Schleppi den Aufwachknopf betätigte und mir dann direkt in der Küche (mal wieder) Leckeres machte. Als ich nach ca. 5min meine Emails checken wollte erreichte meine Netzhaut der grauenerregende Anblick eines schwarzen Displays. Unzählige missglückte Versuche und einige Zeit später liesen später nur noch den Schluss eines ohne erkennbaren Grund kaputten Notebooks zu. Nach einigem Suchen war aber auch klar, dass noch Garantie darauf galt und so wanderte der Laptop am Mittwoch in die fernen Pays-Bas. Dort wird er wohl geschätzte 3 Wochen nichts mehr von sich Blicken lassen. Diese ärgerliche Sache hat vor allem nicht nur den temporären Verlust meiner vollen Kommunikationsfähigkeit, sondern auch, dass ich mit meinen Bewerbungen schwer vorrankommen kann und es ist nicht unwahrscheinlich, dass meine nicht gesicherten und teils auch garnicht unwichtigen Daten beim eventuellen Formatieren meiner Festplatte gelöscht werden. Die Sache ist also keine kleine.
Dann kam der Mittwoch, an dem im 4. Block nicht nur Italienisch im K-Bau anstand, sondern auch die Party mit Sangria-Eimer-Schlürfen am Abend. Der K-Bau musste erst einmal gefunden werden, und dort angekommen, hatte mich Signora Menona auch schon auf dem Kicker, was ich nachvollziehbarerweise nicht sonderlich toll fand. Ansonsten war der Tag überwiegend von nass-kalter Witterung geprägt. Nasse Füße, kalte Nasen waren also am Abend durch Aufwärmen mit Tanz und Trunk auszugleichen. Die Sangria war lecker und das Wasser dazu nötig. Außerdem fanden wie so häufig in letzter Zeit die von mir so geschätzten wundervollen Konversationen statt, die auch immer öfter die von mir gewünschte Tiefe erreichen :). Dann ging es in de Kingz-Club. Dort war mal wieder seit Langem der hintere Raum offen, der kleinere vordere war aber zu. Kein Problem, denn wir hatten trotzdem jede Menge Spaß, da der große Raum eine deutlich bessere Tanzfläche darstellt und auch insgesamt angenehmer wirkt. Es gab einige kleinere Zwischenfälle, die mir zu denken gaben und geben, aber auch sehr lustige Augenblicke. Beispielsweise hab ich eine DHlerin mächtig verwirrt, als ich behauptete ich sei BPTler und (kl.) Matze Maschinenbauer. Matze behauptete korrekterweise das Gegenteil, was nichts daran ändern konnte, dass sie mir Glauben schenkte ^^. Als wir dann den Club verließen, war ich neun Euronen leichter und hatte meinen Studentenausweiß noch! Kein Grund ihn später auch noch zu besitzen und bisher bin ich nachwievor nicht fündig geworden.
Nach einem amüsanten "Nachglühen" beziehungsweise Rumsitzen in Matzes Zimmer brachten wir - das heißt Franzi, Matze und ich - Melli nachhause. Als das erfolgreich erledigt war und ich am Gruppenkuscheln auf ihrem Bett nicht teilnehmen wollte, aus diversen Gründen, die hier weder zur Debatte noch sonstwas stehen, schlief ich letzten Endes an eben dieser Stelle ein. Besser gesagt war ich in einen halbschlafähnlichen Zustand gefallen und wurde so schließlich an Ort und Stelle zurückgelassen. Dankbarerweise wurde ich noch mit der Coca-Cola-Decke zugedeckt und und schlief so halb ungewollt in fremdem Hause. Nächstes Mal werd ich hoffentlich im Schlaf dran denken die Couch bequemer zu gestalten...
Nach mehrmaligem Durstlöschen in der seit Montag beim Kochen nun auch mit funktionierender Herduhr ausgestatteten Küche wurde ich dann um 9:02 durch Mellis liebevolles Gerüttel mit dem Zweck mich aus dem Haus zu scheuchen, auf dass sie sich ihrer morgendlichen Rituale und später einer Vorlesung unterziehen konnte, aus ihrer Wohnstatt befördert. Ich bewegte mich schwankend und dünn bekleidet durch das frostige Schwenningen und traf, als ich vor meiner Haustür ankam, meine werten Mitbewohner, die sich ihrerseits gerade Richtung FH aufmachten. Der weitere Donnerstag bestand dann aus der Feststellung des Verlustes des StudiAusweises, dreier Blöcke Aktorik, von deren 5 Stunden zwei nicht stattfanden, weil wir "schon unruhig geworden waren".... Ohne weitere Wertung dieses offensichtlichen mangelnden Willens zur Vorlesung will ich nun auf unser abendliches Programm zu sprechen kommen.
Es bestand im Wesentlichen aus ein paar hawaiitoastessender menschlicher Wesen und deren zum Erfolg verdammten Aktion mich mit zum RockCampus zu nehmen. Dieses Event war - wenn auch mit deutlicher Verspätung gestartet - doch eine recht gute Unterhaltung, wenn ich auch mit einigen inneren, emotional begründeten Spannungen zu kämpfen hatte...... Außerdem war das sonst dort situierte Klavier nicht vorhanden und so konnte ich nach Ewigkeiten der Abstinenz immer noch keinen Finger an dessen Tasten krümmen. Den von teils sehr guter rockiger Musik der 3 Profs und 3 Studis untermalten Abend verbrachten wir den dann hauptsächlich mit dem Verzehr von dort bereitgestellten Sesamstangen, obwohl wir aufgrund der langen Wartezeit davor schon Glückskekse (unter anderem mit Zettel) gegessen hatten.
Freitag war ich dann mental immer noch nicht über den Berg der Niedergeschlagenheit und so war es mir nicht möglich - auch wenn ich bereits seit 6:55 wach war - die ersten 3 Blöcke zu besuchen. Erst gegen halb 2 konnte ich mich aufraffen, das Bett verlassen und mich aufmachen, um die Pflichtvorlesung des werten Tawakoli (Prof.) zu besuchen. Selbst dessen Anfang verpasste ich aufgrund meiner Trägheit und, weil seine freitägliche Vorlesung um 13:30 statt 14 Uhr beginnt, woran ich mal wieder nicht gedacht hatte. Die beiden Vorlesungsblöcke waren unterhaltsam und entließen mich später in den Tag, der nur noch eine wichtige Sache bereithielt: Film schauen ... und zwar Miami Vice, ein Film, der im großen und ganzen aus Duschszenen besteht ^^;; ... Davor allerdings hatten wir noch bemerkt, dass Die purpurnen Flüsse auf Pro7 kamen und dementsprechend wurden dem eigentlichen Programm ein von Werbung durchschnittenen Streifen vorrausgeschoben. Danach folgten nur noch kleinere aber unterhaltsame Youtube-Clips.
Ich schlief seeehr laaaange (einmal wieder) oder besser gesagt döste nach entgültigem Erwachen wieder bis weit in den Vormittag des ersten Tages des Wochenendes hinein. Und urplötzlich war der Tag auch schon wieder vorbei. Lediglich eine Runde Joggen hatten diese kurze Spanne unterbrechen können. Aufgrund des unerwartet warmen und schönen Wetters entschieden wir (Matze, Catha, ich) uns, die Bank vor dem Tümpel auf halber Strecke zu besetzen. Dort bemerkte ich eine ordentlich blutende Wunde am rechten kleinen Finger, deren Herkunft mir immernoch nicht verständlich ist. Von der Bank aus beobachteten wir dann die Tierwelt, was sich vor allem auf einen seltsamen Erpel bezog, der zuerst zu unserer Freude zu uns an Land kam um sich zu putzen. Zu unserem Erschrecken lies er dann aber eine beige-braun-helle madenartige Wurst aus dem hinteren Teil entweichen und - was dann noch viel erschreckender war - saugte es nach kurzer Zeit wieder ein. Wir waren nicht erfreut und diskutierten das eben gesehene. Bei der Bank einige Meter neben uns hatte sich ein biertrinkender Geselle mit Hopfen und Malz (Gott erhalt's ihm..) zum Schutz der Natur sein Revier abgesichert. Als wir dann quakend mit der Ente ein Gespräch beginnen wollten, war ihm das dann aber wohl zuviel und er setzte sich lautstark und unter Verwendung des Stilmittels der Wiederholung zu unserem Leidwesen für die Natur ein, die uns ja schließlich nichts getan hatte und wir sie doch in Ruhe lassen sollten... Jochen und Kathrin hatten inzwischen die zweite Runde begonnen und holten uns ein, als wir schon des Aufbruchs (trotz wundervollem, sonnendurchschienenem Wald- und Moospanorama) gedachten. Nach kurzer Unterhaltung und anschließendem Gezeter des amici naturae waren wir dessen überdrüssig und machten und weiter auf den Weg. Dieser diente vor allem der Planung des Menus, welches wir uns ja später gönnen wollte.
Der Abend war in gewisser Weise eine Wiederholung des letzten. Wir schauten "Ab durch die Hecke" und im Anschluss den schon vorrangeschrittenen "Schlag den Raab" und in eben dieser selben Zeit hatten wir das schon eine ganze Weile köchelnde Chili con Carne und auch das Früchtetiramisu unseren lustigen Bäuchlein gegönnt. Das alles führte dann zum letzten Tag der Woche:
Am Sonntag kam ich recht gut aus den Federn. Ich hatte in weiser Vorraussicht den einen Rolladen nicht völlig geschlossen und so konnte ich diesen ohne grobe Blinzelanfälle aber stattdessen ein wenig Musik beginnen. Ich hatte am Vorvorabend Melli auf einen Mini-Kochkurs für Hachée eingeladen und so musste ich mich fast ranhalten, denn schon um 3 Uhr (also kurz nachdem ich richtig Fuß im Lande der Wachen gefasst hatte) wollte sie mit Zutaten für einen leckeren Salat mit Joghurtdressing daherschweben. Bisher hatte ich nur wenig Produktives geleistet (Küche putzen, Zimmer aufräumen, meine Mutter anrufen (Muttertag!!), duschen, Dynamik lernen, Vokabeln durchgehen, was jetzt im Nachhinein doch garnicht so wenig ist ^^). Jetzt war also angesagt die am Vortag käuflich erworbenen Lebensmittel zu sichten und hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit zu prüfen. Ich fand alles benötigte und stellte es bereit zur Verarbeitung neben den Herd. Als Melli dann kam und sämtliche Zutaten deponierte, wanderten 90% meiner Sachen wieder zurück in den Kühlschrank. Unsere Küche ist echt nicht mit Größe gesegnet. Matze und Jochen begaben sich unabhängig voneinander und in Begleitung jeweils einer netten Dame zum Joggen (schon wieder). Natürlich hatten sie zuvor nicht unterlassen Anspruch am Essen anzumelden. Ich und Melli bereiteten also die Speisen und ich lernte wir man ein Joghurtdressing nicht machen sollte (Merke: Versalzen ist nicht gut!). Beim Reis war ich auch nicht auf der Höhe meiner früheren Kochkünste, aber schließlich hatte ich auch schon seit Ewigkeiten keinen mehr gekocht. Der/Die/Das Hachée gelang mir zumindest insofern, als dass es essbar war. Laut den Testessern danach war es aber sogar recht lecker. Ich will mich hiermit begnügen und auf den weiteren Verlauf des verregneten Tages der Sonne (le dimanche, la domenica) zu sprechen kommen:
Melli machte sich gegen 5Uhr auf und hinterlies uns sowohl die Pizzastücke ihrer samstäglichen Kochaktion, die aufgrund eines Logisitkfehlers nicht gegen Chili con carne getauscht werden konnten, wie es eigentlich der Plan war, als auch die von uns mehr oder weniger selbst ausgesprochene Einladung zum Filmabend inklusive Pyjama-Party^^... Dieser lief um kurz nach 9Uhr an und ich machte es mir (kurz nachdem wir schon alle umgezogen waren) - Melli hatte das mit den Schlafanzügen nicht ganz ernst gemeint (wir aber schon) - auf ihrem Bett bequem und beschlagnahmte somit diese so wundervoll geräumige Fläche. Melli, Matze und Tilo (der kurz später kam) hatten nur noch die Wahl die Couch zu nehmen. Ich in Mellis (fast zu) warmer Decke und die drei in ihre Coca-Cola-Decke eingerollt, schauten wir die wunderhübsche und lustige, diesmal qualitativ recht hochwertige Geschichte "Oben". Meine Wenigkeit wurde ständig mit kleinen Fußattacken von hinten aus dem Dämmerschlaf gerissen (wie fieß!) und als wir dann alle nach dem Film immernoch so wach waren, entschlossen wir uns (nach gefühlten zwei Monaten) für einen weiteren Film: Fightclub. Uns war nicht klar, dass unsere Gastgeberin den noch nicht geschaut hatte, und so war wohl viel zu schnell der Gang der Geschichte durch unser Geplauder geklärt, inklusiver entscheidender Details >.< . Nichtsdestotrotz war der Film es wert durchgeschaut zu werden, diesmal allerdings forderte die vorrangeschrittene Nacht ihre Opfer und so kam es, dass von hinter mir des öfteren das Raunen einer geweckten Seele zu vernehmen war ^^. Letzten Endes musste aber natürlich auch dieser Film irgendwann seinen Abspann zeigen und so führte es dazu, dass wir tatsächlich irgendwann aufbrachen, wenn auch gegen meinen Willen -.- . Von angenehmen kühlen Tropfen wieder fitgeworden schlenderte ich neben der Müdigkeit in Person schließlich nach Hause, nur um dort erneut meine Schlafklamotten anzuziehen und beim Versuch zu schlafen scheiterte.
Heute morgen wachte ich dann völlig demotiviert auf und der Tag verlief entsprechend. Langsam, langweilig, aber auch lehrsam. Mein Mensafutter, das geplanterweise vergetarisch war, um mich nicht weiter müde zu machen wie es etwa Fleisch getan hätte, mundete überraschend gut und die unterhaltsame Anwesenheit von Chris, der mir seine F-Card gegönnt hatte, der fröhlichen Sonja, die mich sehr gut zu unterhalten wusste, und dem stillen Richy war äußerst angenehm.
Fazit: Auch eine verregnete Woche kann mit schönen Dingen aufwarten, aber ein sich im Ausland befindender Laptop grenzt die Kommunikation stark ein und auf Dauer machen Filmabende mit jeweils 2 Filmen müde. Vielen Dank trotzdem an alle, die mir diese Woche so versüßt haben ;), und mich nicht bei sich haben schlafen lassen (mahaaaan!) ^^.
Anmerkung: Ich hab diesen Text nicht während der Sendung beenden können und so ist der letzte Teil am Montag verfasst worden.
Die Woche begann mit RGS, dem Fach, das ich eigentlich nicht machen durfte. Ich hatte den Levi noch ja doch noch überredet bekommen. mich in seine kleine halbelitäre Gruppe aufzunehmen. Dann ging es weiter mit einer kleinen Runde am Roboter. Wir hatten einen Termin mit Herrn Jacob, der dann allerdings doch keine Zeit für uns hatte. Ich nutzte die Chance und besorgte mir die alten Studien- und Projektarbeiten (hunderte von Seiten zu lesen) und wir verschoben den Termin auf einen nicht festgelegten Tag in den Pfingstferien. Dann wandte ich mich dem Weiterkommen beim Halcon zu, doch dabei stellte sich herraus, dass der eine PC, der Halcon installiert hatte, nicht mehr funktionierte. Die Folge war natürlich, dass ein Vorrankommen hier nichtmehr möglich war und die Lösung ist auch nicht vor Montag zu erwarten. Diese eine Woche ist natürlich eine lange Zeit und bedeutet, dass ich mich irgendwie anders um Fortschritte bemühen musste. Also begann ich zu lesen, was unsere Vorgänger so geleistet hatten und lud mir die Software nochmal runter, um sie auf dem anderen PC zu installieren, was letzten Endes aufgrund mangelnder Lizensierung trotz "Dongels" auch nicht funktionierte. Die Sache war also vorerst nicht weiter praktikabel und ich ging zu der Routinearbeit über, die die Wochen sonst noch so bereitzuhalten pflegen. Der Montag hielt noch Dynamik und REGT bereit, in dem mich Melli fast zur Besinnungslosigkeit und tief in Panikzustände hinein in die Seite piekste und ich mein Hello-Kitty-Asta-Heftchen wunderschön anmalte, und am Abend ein kulinarisches Kcohvergnügen bei der Piekerin. Die wohlgelungene Mahlzeit nahmen wir auf dem wundervollen Bett der Hausherrin zu uns und beendeten so den Abend nach kurzer Ruhe beim Betrachten des Triple-X-Kerls und guter Laune aufgrund völlig übertriebener Effekte ^^. Nachdem ich mich dann nicht von der doch ach so mehr noch als bequemen Bettstatt der holden Lady bewegen wollte, und der Versuch mich herunterzuziehen im Verschieben desselben resultierte, und wiederholtes Drohen nichts zu nutzen schien, gab mir Matze einen satten Sprüher von Mellis Parfum mitten in mein linkes Ohr. Das war der Grund dafür, dass mein Ohr noch Tage später wundervoll duftete.....
Kurz später kam der verheerende Dienstag:
Ganz normal fing es im ersten Block an und der FH-Tag war schnell vorrüber. Danach ging ich heim und beschäftigte mich mit anderem Kram wie beispielsweise Nahrungsaufnahme, wie es bei der Spezies Mensch durchaus üblich ist. Schließlich telefonierte ich mit meiner Mutter, die mir jede Menge Vorschläge für Bewerbungen machte. Diese notierte ich mir und schickte den Laptop dann schnell in Ruhezustand, weil ich diesmal mit zum Volleyball gehen wollte. Dort holte ich mir früher schonmal vorhandene kleine Volleyballanfängerfähigkeiten zurück, sammelte blaue Flecken, bekam vom Jochen einen hoffentlich versehentlichen Schmetterball aufs noch duftende Ohr, sodass es danach noch einige Zeit fiepte und ich mir erstmal eine Auszeit gönnen musste, spielte mehr oder weniger erfolgreich und begab mich so kurz vor 23Uhr gen Heimat, wo ich beim Schleppi den Aufwachknopf betätigte und mir dann direkt in der Küche (mal wieder) Leckeres machte. Als ich nach ca. 5min meine Emails checken wollte erreichte meine Netzhaut der grauenerregende Anblick eines schwarzen Displays. Unzählige missglückte Versuche und einige Zeit später liesen später nur noch den Schluss eines ohne erkennbaren Grund kaputten Notebooks zu. Nach einigem Suchen war aber auch klar, dass noch Garantie darauf galt und so wanderte der Laptop am Mittwoch in die fernen Pays-Bas. Dort wird er wohl geschätzte 3 Wochen nichts mehr von sich Blicken lassen. Diese ärgerliche Sache hat vor allem nicht nur den temporären Verlust meiner vollen Kommunikationsfähigkeit, sondern auch, dass ich mit meinen Bewerbungen schwer vorrankommen kann und es ist nicht unwahrscheinlich, dass meine nicht gesicherten und teils auch garnicht unwichtigen Daten beim eventuellen Formatieren meiner Festplatte gelöscht werden. Die Sache ist also keine kleine.
Dann kam der Mittwoch, an dem im 4. Block nicht nur Italienisch im K-Bau anstand, sondern auch die Party mit Sangria-Eimer-Schlürfen am Abend. Der K-Bau musste erst einmal gefunden werden, und dort angekommen, hatte mich Signora Menona auch schon auf dem Kicker, was ich nachvollziehbarerweise nicht sonderlich toll fand. Ansonsten war der Tag überwiegend von nass-kalter Witterung geprägt. Nasse Füße, kalte Nasen waren also am Abend durch Aufwärmen mit Tanz und Trunk auszugleichen. Die Sangria war lecker und das Wasser dazu nötig. Außerdem fanden wie so häufig in letzter Zeit die von mir so geschätzten wundervollen Konversationen statt, die auch immer öfter die von mir gewünschte Tiefe erreichen :). Dann ging es in de Kingz-Club. Dort war mal wieder seit Langem der hintere Raum offen, der kleinere vordere war aber zu. Kein Problem, denn wir hatten trotzdem jede Menge Spaß, da der große Raum eine deutlich bessere Tanzfläche darstellt und auch insgesamt angenehmer wirkt. Es gab einige kleinere Zwischenfälle, die mir zu denken gaben und geben, aber auch sehr lustige Augenblicke. Beispielsweise hab ich eine DHlerin mächtig verwirrt, als ich behauptete ich sei BPTler und (kl.) Matze Maschinenbauer. Matze behauptete korrekterweise das Gegenteil, was nichts daran ändern konnte, dass sie mir Glauben schenkte ^^. Als wir dann den Club verließen, war ich neun Euronen leichter und hatte meinen Studentenausweiß noch! Kein Grund ihn später auch noch zu besitzen und bisher bin ich nachwievor nicht fündig geworden.
Nach einem amüsanten "Nachglühen" beziehungsweise Rumsitzen in Matzes Zimmer brachten wir - das heißt Franzi, Matze und ich - Melli nachhause. Als das erfolgreich erledigt war und ich am Gruppenkuscheln auf ihrem Bett nicht teilnehmen wollte, aus diversen Gründen, die hier weder zur Debatte noch sonstwas stehen, schlief ich letzten Endes an eben dieser Stelle ein. Besser gesagt war ich in einen halbschlafähnlichen Zustand gefallen und wurde so schließlich an Ort und Stelle zurückgelassen. Dankbarerweise wurde ich noch mit der Coca-Cola-Decke zugedeckt und und schlief so halb ungewollt in fremdem Hause. Nächstes Mal werd ich hoffentlich im Schlaf dran denken die Couch bequemer zu gestalten...
Nach mehrmaligem Durstlöschen in der seit Montag beim Kochen nun auch mit funktionierender Herduhr ausgestatteten Küche wurde ich dann um 9:02 durch Mellis liebevolles Gerüttel mit dem Zweck mich aus dem Haus zu scheuchen, auf dass sie sich ihrer morgendlichen Rituale und später einer Vorlesung unterziehen konnte, aus ihrer Wohnstatt befördert. Ich bewegte mich schwankend und dünn bekleidet durch das frostige Schwenningen und traf, als ich vor meiner Haustür ankam, meine werten Mitbewohner, die sich ihrerseits gerade Richtung FH aufmachten. Der weitere Donnerstag bestand dann aus der Feststellung des Verlustes des StudiAusweises, dreier Blöcke Aktorik, von deren 5 Stunden zwei nicht stattfanden, weil wir "schon unruhig geworden waren".... Ohne weitere Wertung dieses offensichtlichen mangelnden Willens zur Vorlesung will ich nun auf unser abendliches Programm zu sprechen kommen.
Es bestand im Wesentlichen aus ein paar hawaiitoastessender menschlicher Wesen und deren zum Erfolg verdammten Aktion mich mit zum RockCampus zu nehmen. Dieses Event war - wenn auch mit deutlicher Verspätung gestartet - doch eine recht gute Unterhaltung, wenn ich auch mit einigen inneren, emotional begründeten Spannungen zu kämpfen hatte...... Außerdem war das sonst dort situierte Klavier nicht vorhanden und so konnte ich nach Ewigkeiten der Abstinenz immer noch keinen Finger an dessen Tasten krümmen. Den von teils sehr guter rockiger Musik der 3 Profs und 3 Studis untermalten Abend verbrachten wir den dann hauptsächlich mit dem Verzehr von dort bereitgestellten Sesamstangen, obwohl wir aufgrund der langen Wartezeit davor schon Glückskekse (unter anderem mit Zettel) gegessen hatten.
Freitag war ich dann mental immer noch nicht über den Berg der Niedergeschlagenheit und so war es mir nicht möglich - auch wenn ich bereits seit 6:55 wach war - die ersten 3 Blöcke zu besuchen. Erst gegen halb 2 konnte ich mich aufraffen, das Bett verlassen und mich aufmachen, um die Pflichtvorlesung des werten Tawakoli (Prof.) zu besuchen. Selbst dessen Anfang verpasste ich aufgrund meiner Trägheit und, weil seine freitägliche Vorlesung um 13:30 statt 14 Uhr beginnt, woran ich mal wieder nicht gedacht hatte. Die beiden Vorlesungsblöcke waren unterhaltsam und entließen mich später in den Tag, der nur noch eine wichtige Sache bereithielt: Film schauen ... und zwar Miami Vice, ein Film, der im großen und ganzen aus Duschszenen besteht ^^;; ... Davor allerdings hatten wir noch bemerkt, dass Die purpurnen Flüsse auf Pro7 kamen und dementsprechend wurden dem eigentlichen Programm ein von Werbung durchschnittenen Streifen vorrausgeschoben. Danach folgten nur noch kleinere aber unterhaltsame Youtube-Clips.
Ich schlief seeehr laaaange (einmal wieder) oder besser gesagt döste nach entgültigem Erwachen wieder bis weit in den Vormittag des ersten Tages des Wochenendes hinein. Und urplötzlich war der Tag auch schon wieder vorbei. Lediglich eine Runde Joggen hatten diese kurze Spanne unterbrechen können. Aufgrund des unerwartet warmen und schönen Wetters entschieden wir (Matze, Catha, ich) uns, die Bank vor dem Tümpel auf halber Strecke zu besetzen. Dort bemerkte ich eine ordentlich blutende Wunde am rechten kleinen Finger, deren Herkunft mir immernoch nicht verständlich ist. Von der Bank aus beobachteten wir dann die Tierwelt, was sich vor allem auf einen seltsamen Erpel bezog, der zuerst zu unserer Freude zu uns an Land kam um sich zu putzen. Zu unserem Erschrecken lies er dann aber eine beige-braun-helle madenartige Wurst aus dem hinteren Teil entweichen und - was dann noch viel erschreckender war - saugte es nach kurzer Zeit wieder ein. Wir waren nicht erfreut und diskutierten das eben gesehene. Bei der Bank einige Meter neben uns hatte sich ein biertrinkender Geselle mit Hopfen und Malz (Gott erhalt's ihm..) zum Schutz der Natur sein Revier abgesichert. Als wir dann quakend mit der Ente ein Gespräch beginnen wollten, war ihm das dann aber wohl zuviel und er setzte sich lautstark und unter Verwendung des Stilmittels der Wiederholung zu unserem Leidwesen für die Natur ein, die uns ja schließlich nichts getan hatte und wir sie doch in Ruhe lassen sollten... Jochen und Kathrin hatten inzwischen die zweite Runde begonnen und holten uns ein, als wir schon des Aufbruchs (trotz wundervollem, sonnendurchschienenem Wald- und Moospanorama) gedachten. Nach kurzer Unterhaltung und anschließendem Gezeter des amici naturae waren wir dessen überdrüssig und machten und weiter auf den Weg. Dieser diente vor allem der Planung des Menus, welches wir uns ja später gönnen wollte.
Der Abend war in gewisser Weise eine Wiederholung des letzten. Wir schauten "Ab durch die Hecke" und im Anschluss den schon vorrangeschrittenen "Schlag den Raab" und in eben dieser selben Zeit hatten wir das schon eine ganze Weile köchelnde Chili con Carne und auch das Früchtetiramisu unseren lustigen Bäuchlein gegönnt. Das alles führte dann zum letzten Tag der Woche:
Am Sonntag kam ich recht gut aus den Federn. Ich hatte in weiser Vorraussicht den einen Rolladen nicht völlig geschlossen und so konnte ich diesen ohne grobe Blinzelanfälle aber stattdessen ein wenig Musik beginnen. Ich hatte am Vorvorabend Melli auf einen Mini-Kochkurs für Hachée eingeladen und so musste ich mich fast ranhalten, denn schon um 3 Uhr (also kurz nachdem ich richtig Fuß im Lande der Wachen gefasst hatte) wollte sie mit Zutaten für einen leckeren Salat mit Joghurtdressing daherschweben. Bisher hatte ich nur wenig Produktives geleistet (Küche putzen, Zimmer aufräumen, meine Mutter anrufen (Muttertag!!), duschen, Dynamik lernen, Vokabeln durchgehen, was jetzt im Nachhinein doch garnicht so wenig ist ^^). Jetzt war also angesagt die am Vortag käuflich erworbenen Lebensmittel zu sichten und hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit zu prüfen. Ich fand alles benötigte und stellte es bereit zur Verarbeitung neben den Herd. Als Melli dann kam und sämtliche Zutaten deponierte, wanderten 90% meiner Sachen wieder zurück in den Kühlschrank. Unsere Küche ist echt nicht mit Größe gesegnet. Matze und Jochen begaben sich unabhängig voneinander und in Begleitung jeweils einer netten Dame zum Joggen (schon wieder). Natürlich hatten sie zuvor nicht unterlassen Anspruch am Essen anzumelden. Ich und Melli bereiteten also die Speisen und ich lernte wir man ein Joghurtdressing nicht machen sollte (Merke: Versalzen ist nicht gut!). Beim Reis war ich auch nicht auf der Höhe meiner früheren Kochkünste, aber schließlich hatte ich auch schon seit Ewigkeiten keinen mehr gekocht. Der/Die/Das Hachée gelang mir zumindest insofern, als dass es essbar war. Laut den Testessern danach war es aber sogar recht lecker. Ich will mich hiermit begnügen und auf den weiteren Verlauf des verregneten Tages der Sonne (le dimanche, la domenica) zu sprechen kommen:
Melli machte sich gegen 5Uhr auf und hinterlies uns sowohl die Pizzastücke ihrer samstäglichen Kochaktion, die aufgrund eines Logisitkfehlers nicht gegen Chili con carne getauscht werden konnten, wie es eigentlich der Plan war, als auch die von uns mehr oder weniger selbst ausgesprochene Einladung zum Filmabend inklusive Pyjama-Party^^... Dieser lief um kurz nach 9Uhr an und ich machte es mir (kurz nachdem wir schon alle umgezogen waren) - Melli hatte das mit den Schlafanzügen nicht ganz ernst gemeint (wir aber schon) - auf ihrem Bett bequem und beschlagnahmte somit diese so wundervoll geräumige Fläche. Melli, Matze und Tilo (der kurz später kam) hatten nur noch die Wahl die Couch zu nehmen. Ich in Mellis (fast zu) warmer Decke und die drei in ihre Coca-Cola-Decke eingerollt, schauten wir die wunderhübsche und lustige, diesmal qualitativ recht hochwertige Geschichte "Oben". Meine Wenigkeit wurde ständig mit kleinen Fußattacken von hinten aus dem Dämmerschlaf gerissen (wie fieß!) und als wir dann alle nach dem Film immernoch so wach waren, entschlossen wir uns (nach gefühlten zwei Monaten) für einen weiteren Film: Fightclub. Uns war nicht klar, dass unsere Gastgeberin den noch nicht geschaut hatte, und so war wohl viel zu schnell der Gang der Geschichte durch unser Geplauder geklärt, inklusiver entscheidender Details >.< . Nichtsdestotrotz war der Film es wert durchgeschaut zu werden, diesmal allerdings forderte die vorrangeschrittene Nacht ihre Opfer und so kam es, dass von hinter mir des öfteren das Raunen einer geweckten Seele zu vernehmen war ^^. Letzten Endes musste aber natürlich auch dieser Film irgendwann seinen Abspann zeigen und so führte es dazu, dass wir tatsächlich irgendwann aufbrachen, wenn auch gegen meinen Willen -.- . Von angenehmen kühlen Tropfen wieder fitgeworden schlenderte ich neben der Müdigkeit in Person schließlich nach Hause, nur um dort erneut meine Schlafklamotten anzuziehen und beim Versuch zu schlafen scheiterte.
Heute morgen wachte ich dann völlig demotiviert auf und der Tag verlief entsprechend. Langsam, langweilig, aber auch lehrsam. Mein Mensafutter, das geplanterweise vergetarisch war, um mich nicht weiter müde zu machen wie es etwa Fleisch getan hätte, mundete überraschend gut und die unterhaltsame Anwesenheit von Chris, der mir seine F-Card gegönnt hatte, der fröhlichen Sonja, die mich sehr gut zu unterhalten wusste, und dem stillen Richy war äußerst angenehm.
Fazit: Auch eine verregnete Woche kann mit schönen Dingen aufwarten, aber ein sich im Ausland befindender Laptop grenzt die Kommunikation stark ein und auf Dauer machen Filmabende mit jeweils 2 Filmen müde. Vielen Dank trotzdem an alle, die mir diese Woche so versüßt haben ;), und mich nicht bei sich haben schlafen lassen (mahaaaan!) ^^.
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Soso ... ein Kommentar also... nagut ....