Die Planung für dieses Wochenende war im Wesentlichen von einer Sache geprägt: Der 1.Mai-Wanderung. Schon Tage zuvor hatte sich aber die Gewissheit gebildet, dass der Tag wettertechnisch ins Wasser fallen würde und genau das trat auch ein. Alles war windig, kalt und vor allem nass. Keine sonderlich günstigen Umgebungsvariablen für einen fröhlichen Ausflug. So kam es dazu, dass wir letzten Endes mehr oder weniger 100% des Tages und noch etwas in den 2. Mai hinein unser Haus nicht verlassen konnten/wollten.
Der Tag begann schon sehr früh um 10:30 mit den Vorbereitungen zum Brunchen. Als diese beendet waren, ging es daran die frischen Erzeugnisse wie Rührei, aufgebackene Brote, Rohkost, Obstsalat etc. pp. direkt wieder der Nahrungskette zu unterwerfen. Teils wurde zu diesem Zeitpunkt der neue Monat schon mit Sekt begrüßt.
Als die Menge gesättigt und gewässert war ging es, nach kurzer Einlage von Bear Grylls-Videos, wie er alle möglichen Tiere und Untiere aß, daran das Wetter auf seine Tauglichkeit hin zu bewerten - wir kamen zu einer unerfreulichen Bewertung - und daraufhin die "Locations", die da Shisha-Lounge und Karaoke-Bar (both sponsored by SaNdY-Event) zu installieren. Nach einigem hin und her, holte ich den Schlüssel für Jochens Zimmer bei der Vermieterin, um den Beamer (und als ich dann drinne den Tisch entdeckte auch diesen) in mein eigenges Zimmer zu räumen. Ich entfernte das Palmenstrandposter von der Wand über meinem Bett, um eine große weiße Fläche für den Beamer zu haben. Dieser hat aber, wie sich dann herrausstellte, keinen Skatanschluss mehr und so war es uns nicht möglich ihn mit der PS2 mit dem Singstar von Sandra (SA!!NNDRAA!!!) zu koppeln und die Singstube wurde in Matzes Zimmer mit dem Fernseher verlegt. Die Überlegung einen Raum für Singstar und gleichzeitig der Shisha zu nutzen führte zur Erkenntnis, dass beide seperat sein mussten. Die offenen Fenster, um den Rauch abzulassen könnten unmöglich gleichzeitig geschlossen sein, um den Krach der versammelten, aufkeimenden Gesangstalente der Nachbarschaft vorzuenthalten. Also wurde in meinem Zimmer Vanille konsumiert (meiner Meinung nach weit weniger gut als Erdbeere, was am Abend drann war) und bei Matze gegröhlt bzw. wohltönend moduliert.
Nach anfänglicher Scheu hatte ich dann richtig viel Spaß an den Liedern, die ich dann irgendwie doch kannte, obwohl ich anfangs anderer Ansicht gewesen war. Der Tag entwickelte sich langsam weiter - Ramona & Co. hatten einen leckeren Kuchen gebacken und zum Verzehr freigegeben - und bald war die morgendliche Müdigkeit verscheucht. Sonja hatte versehentlich ihr Kaffeemaschine zuhause angelassen und ihr Fleisch nicht mitgebracht. Aus diesem Grund begab sie sich heimwärts und kam wenig später mit ihrem extrem stylischen Rad zurück. Ein tiefergelegtes Harley-Rad mit Bierwerbung (alkoholfrei^^). Das Fleisch allerdings hatte sie wieder vergessen. Es zu holen war keine unwichtige Aufgabe, weil wir später grillen wollten.
Lange Zeit wurde nun also gesungen und irgendwann gegen Abend - es war schon Dämmerung - wurde dann Fleisch aufgelegt. Der Grill wurde vor dem Regen durch unseren Sonnenschirm geschützt, dem sinnvollerweise eigentlich eine andere Aufgabe zustehen sollte, und entwickelte nicht nur jede Menge Hitze sondern auch jede nur erdenkliche Art giftiger geschmackstragender Raucharomen. Bald waren alle mit entweder selbst am Grill hantieren oder mit Essen beschäftigt. Mir selbst waren durch meinen Einkauf am Vortag drei wohlschmeckende Steaks zur Nahrung geworden, wovon allerdings eines später bis zum nächsten Morgen den Kühlschrank bewohnen durfte.
Gut gefüllt begab sich also die feiernde Meute wieder gen Karaoke-Bar und gab das ein oder andere Debut. Es wurden zwei Runden Schnaps ausgegeben. Die zweite allerdings konnte nichtmehr ganz herhalten, weil der flüssige Stoff ausgegangen war (ein noch aus der Tschechoslowakei stammender Carlsberg Liqueur). Ethanoltechnisch war bis dato noch nicht wirklich viel geflossen und durch Fleisch gebremst und über viele Stunden verteilt hielt sich die mentale Wirkung desselben davor kläglich zurück.
Der Abend lief weiter und es wurde zurück in die Shisha-Lounge gewechselt. Die Vanille war verbrannt und rief einen schrecklichen Geschmack hervor. Das war das Signal neu aufzulegen und so kam der Erdbeergeschmack an die Reihe. Wesentlich leckerer und mit perfekter Wasserfüllhöhe konnte jetzt also genossen werden. Ich lernte von Sonja dabei den Begriff des Popels neu kennen. Damit bezeichnet war ein kleiner Aufsatz aus Plastik, der das ganze hygienisch gestalten sollte. Ich hatte eigentlich keine Bedenken, aber es war kein wesentlicher Mehraufwand und die Dinger waren ja eh schon vorhanden.
Wir unterhielten uns über den Untergang von MGM, das damit verbundene Aufeislegen der Produktion des "Der Hobbit"-Films, Herr der Ringe und andere Tolkien-Themen. Währenddessen wurde eifrig versucht, Rauchringe zu erzeugen. Das schaffte ich auch mehrfach, hatte aber wohl zu lange zu wenig Sauerstoff bekommen, weshalb ich meinem leichten Unwohlsein folgend, das Haus verlies, um Frischluft zu tanken. Ich lief eine 10min-Runde um den Block und kam stark erfrischt zurück. Dort fand ich dann Basti, Seb und Ramona auf, wie sie sich wieder Bear Grylls anschauten.
Gegen 23Uhr war dann Zeit Circle zu spielen. Ich war vollgefresse von meinen Steaks, den Salaten und dem ganzen Trinken, dass ich mich dazu entschloss lieber nicht mitzumachen. Der Grund war dabei vor allem, dass wir mal eine Runde haben wollten, bei der alle durchziehen und bis zum bitteren Ende mitspielen (und mittrinken) ohne dabei auf Zeit oder Dauer auszusteigen. So kam es, dass ich das Trinkspiel von meinem Bett aus verfolgte. Am frühen Abend (noch vor dem Grillen) warn Toby, Sandras Freund, auch zu uns gestoßen (er musste davor noch ca 100t Müll rausbringen ^^;;;) und so saßen im Kreis um Jochens Tisch: Sandra, Toby, Matze, Melli, Matze, Ramona, Basti, Seb, Franzi und Sonja.
Diese heitere Runde durchlief den ersten Durchgang tadellos, auch wenn einige lustige Bilder dabei gemacht wurden, und begann und hielt auch den zweiten Durchgang wacker durch. Als diese maximale Füllmenge erreicht war - die schon gleich zu Anfang einen erhöhten Wert an Aufstoßen und Rülpsen aufgrund im Magen schäumender Biere zur Folge hatte - startete ich das Ende des Abends. Besorgt um mein Zimmer und dessen bereits von kleinen Funken beim Anzünden der Shishakohle am Mittag wortwörtlich gebranntmarkten Teppichboden sammelte ich die leeren Flaschen und dazugehörenden Bierdeckel auf, um sie in der Küche zu sammeln.
Kurz darauf gegen 1 Uhr in der Frühe begaben sich dann Sandra und Toby, Ramona und Seb und auch Sonja in heimische Gefilde. Nur Melli war so lieb und leistete mir Gesellschaft und die Möglichkeit mich weiter an ihr messend beim Singstar zu verbessern. Zu dieser späten Stunde schwang Matze noch einmal den Kochlöffel und zauberte für uns eine ordentlich scharfe Soße zu den Spaghetti. Danach geleiteten wir beide sie noch nach Hause. Als wir dann selbt um Punkt 3Uhr wieder in unseren eigenen Zimmern waren, war dann auch schlafen angesagt und das richtig lange denn . . . . . .
-- (Tag 2 des Wochenendes) --
. . . . . Ich erwachte um 12:22. Der Blick auf meinen Desktop verriet mir, dass ich sowohl verdaaammt lange (22 Min länger als nachts geschätzt) geschlafen hatte, ohne dabei auch nur ein winziges Stückchen von Braveheart mitbekommen zu haben, der mir das Einschlafen erleichtern sollte, was er zugegebenermaßen auch außerordentlich gut getan hatte. Ich schaute ein paar 3sat-Filmchen und chatte mit Melli (über Dinge, die hier nicht Thema sein sollen). Gegen 14Uhr lies ich mich dann endlich aus dem Bett locken und zwar mit frisch gegrilltem Fleisch. Seb und Ramona waren so früh am (gefühlt) Morgen (eigentlich schon bald Nachmittag) zu uns gekommen, um schon wieder zu grillen. Mein erster Gedanke dazu beschäftigte sich mit der Frage, ob die beiden unersättliche Monstren sein könnten ..... ^^
Das vom Vorabend im Kühlschrank deponierte Steak wurde also auf meinem Tischgrill wieder auf angenehme Steak-Temperatur (exakt 65°) gebracht und durch meine Kleinigkeit verspeist. Der Rest des Tages bestand im Wesentlichen im Trägsein, im langsamen Aufräumen, Putzen und Saugen der Locations, dem nebenbei laufenden Chatten via ICQ und später Skype. Die Videounterhaltung mit Melli förderte allerdings nur drei Wesen, die sich wenig bis garnicht bewegten und der Wortkargheit fröhnten, auf die Bildschirme. Die eine Hälfte lag dabei übrigens im Bett und schaute Fernsehn, die andere im Sessel und _auf_ dem Bett und tat exakt das Gleiche. Erwähnenswert sind noch beispielsweise die geschätzten zwei dutzend Eimer (10 Liter), die nötig waren, die ausgespülte Asche vom Balkon zu entfernen, die Produktivität, die sich später noch bei mir uns Matze einstellte, die nur von gr. Matze gejoggte Moosstrecke (mir und Matze war jegliche Motivation abhanden gekommen), die Sauberkeit der Zimmer, des Flurs und der Küche nach der gründlichen und grundnötigen Reinigung der "Wanderung" und der wundervolle Abend bei Melli zuhause, wo wir Nudeln (drei verschiedene Sorten mit unter anderem Tortellini) mit einer leckeren Tomatensoße a là Melli erst kochten und dann beim Schauen von Tripple-X kosten konnten. Weil mir das Bett von Melli so gefiel, wollte ich es dann später aber nicht verlassen und kassierte dafür eine volle Ladung von Mellis Parfum in mein OHR!! .... Jetzt dufte ich sehr angenehm..... :-/
Jetzt werde ich ins Bett gehen und versuchen zu schlafen, wobei mir Braveheart wohl wieder helfen darf ^^... das wäre der 4. Anlauf den Film zu Ende zu schauen.
Fazit: Wir hatten eine wunderbare, wenn auch stark lokal begrenzte Wanderung mit Trinken, Grillen, Singen, Gesprächen, also schlicht allem, was zu einer gelungenen Feier gehört. Mir persönlich hat die 15-stündige Tour sehr gefallen auch wenn ich deshalb das 2. Mal in 3 Tagen putzen durfte ^^;;
Der Tag begann schon sehr früh um 10:30 mit den Vorbereitungen zum Brunchen. Als diese beendet waren, ging es daran die frischen Erzeugnisse wie Rührei, aufgebackene Brote, Rohkost, Obstsalat etc. pp. direkt wieder der Nahrungskette zu unterwerfen. Teils wurde zu diesem Zeitpunkt der neue Monat schon mit Sekt begrüßt.
Als die Menge gesättigt und gewässert war ging es, nach kurzer Einlage von Bear Grylls-Videos, wie er alle möglichen Tiere und Untiere aß, daran das Wetter auf seine Tauglichkeit hin zu bewerten - wir kamen zu einer unerfreulichen Bewertung - und daraufhin die "Locations", die da Shisha-Lounge und Karaoke-Bar (both sponsored by SaNdY-Event) zu installieren. Nach einigem hin und her, holte ich den Schlüssel für Jochens Zimmer bei der Vermieterin, um den Beamer (und als ich dann drinne den Tisch entdeckte auch diesen) in mein eigenges Zimmer zu räumen. Ich entfernte das Palmenstrandposter von der Wand über meinem Bett, um eine große weiße Fläche für den Beamer zu haben. Dieser hat aber, wie sich dann herrausstellte, keinen Skatanschluss mehr und so war es uns nicht möglich ihn mit der PS2 mit dem Singstar von Sandra (SA!!NNDRAA!!!) zu koppeln und die Singstube wurde in Matzes Zimmer mit dem Fernseher verlegt. Die Überlegung einen Raum für Singstar und gleichzeitig der Shisha zu nutzen führte zur Erkenntnis, dass beide seperat sein mussten. Die offenen Fenster, um den Rauch abzulassen könnten unmöglich gleichzeitig geschlossen sein, um den Krach der versammelten, aufkeimenden Gesangstalente der Nachbarschaft vorzuenthalten. Also wurde in meinem Zimmer Vanille konsumiert (meiner Meinung nach weit weniger gut als Erdbeere, was am Abend drann war) und bei Matze gegröhlt bzw. wohltönend moduliert.
Nach anfänglicher Scheu hatte ich dann richtig viel Spaß an den Liedern, die ich dann irgendwie doch kannte, obwohl ich anfangs anderer Ansicht gewesen war. Der Tag entwickelte sich langsam weiter - Ramona & Co. hatten einen leckeren Kuchen gebacken und zum Verzehr freigegeben - und bald war die morgendliche Müdigkeit verscheucht. Sonja hatte versehentlich ihr Kaffeemaschine zuhause angelassen und ihr Fleisch nicht mitgebracht. Aus diesem Grund begab sie sich heimwärts und kam wenig später mit ihrem extrem stylischen Rad zurück. Ein tiefergelegtes Harley-Rad mit Bierwerbung (alkoholfrei^^). Das Fleisch allerdings hatte sie wieder vergessen. Es zu holen war keine unwichtige Aufgabe, weil wir später grillen wollten.
Lange Zeit wurde nun also gesungen und irgendwann gegen Abend - es war schon Dämmerung - wurde dann Fleisch aufgelegt. Der Grill wurde vor dem Regen durch unseren Sonnenschirm geschützt, dem sinnvollerweise eigentlich eine andere Aufgabe zustehen sollte, und entwickelte nicht nur jede Menge Hitze sondern auch jede nur erdenkliche Art giftiger geschmackstragender Raucharomen. Bald waren alle mit entweder selbst am Grill hantieren oder mit Essen beschäftigt. Mir selbst waren durch meinen Einkauf am Vortag drei wohlschmeckende Steaks zur Nahrung geworden, wovon allerdings eines später bis zum nächsten Morgen den Kühlschrank bewohnen durfte.
Gut gefüllt begab sich also die feiernde Meute wieder gen Karaoke-Bar und gab das ein oder andere Debut. Es wurden zwei Runden Schnaps ausgegeben. Die zweite allerdings konnte nichtmehr ganz herhalten, weil der flüssige Stoff ausgegangen war (ein noch aus der Tschechoslowakei stammender Carlsberg Liqueur). Ethanoltechnisch war bis dato noch nicht wirklich viel geflossen und durch Fleisch gebremst und über viele Stunden verteilt hielt sich die mentale Wirkung desselben davor kläglich zurück.
Der Abend lief weiter und es wurde zurück in die Shisha-Lounge gewechselt. Die Vanille war verbrannt und rief einen schrecklichen Geschmack hervor. Das war das Signal neu aufzulegen und so kam der Erdbeergeschmack an die Reihe. Wesentlich leckerer und mit perfekter Wasserfüllhöhe konnte jetzt also genossen werden. Ich lernte von Sonja dabei den Begriff des Popels neu kennen. Damit bezeichnet war ein kleiner Aufsatz aus Plastik, der das ganze hygienisch gestalten sollte. Ich hatte eigentlich keine Bedenken, aber es war kein wesentlicher Mehraufwand und die Dinger waren ja eh schon vorhanden.
Wir unterhielten uns über den Untergang von MGM, das damit verbundene Aufeislegen der Produktion des "Der Hobbit"-Films, Herr der Ringe und andere Tolkien-Themen. Währenddessen wurde eifrig versucht, Rauchringe zu erzeugen. Das schaffte ich auch mehrfach, hatte aber wohl zu lange zu wenig Sauerstoff bekommen, weshalb ich meinem leichten Unwohlsein folgend, das Haus verlies, um Frischluft zu tanken. Ich lief eine 10min-Runde um den Block und kam stark erfrischt zurück. Dort fand ich dann Basti, Seb und Ramona auf, wie sie sich wieder Bear Grylls anschauten.
Gegen 23Uhr war dann Zeit Circle zu spielen. Ich war vollgefresse von meinen Steaks, den Salaten und dem ganzen Trinken, dass ich mich dazu entschloss lieber nicht mitzumachen. Der Grund war dabei vor allem, dass wir mal eine Runde haben wollten, bei der alle durchziehen und bis zum bitteren Ende mitspielen (und mittrinken) ohne dabei auf Zeit oder Dauer auszusteigen. So kam es, dass ich das Trinkspiel von meinem Bett aus verfolgte. Am frühen Abend (noch vor dem Grillen) warn Toby, Sandras Freund, auch zu uns gestoßen (er musste davor noch ca 100t Müll rausbringen ^^;;;) und so saßen im Kreis um Jochens Tisch: Sandra, Toby, Matze, Melli, Matze, Ramona, Basti, Seb, Franzi und Sonja.
Diese heitere Runde durchlief den ersten Durchgang tadellos, auch wenn einige lustige Bilder dabei gemacht wurden, und begann und hielt auch den zweiten Durchgang wacker durch. Als diese maximale Füllmenge erreicht war - die schon gleich zu Anfang einen erhöhten Wert an Aufstoßen und Rülpsen aufgrund im Magen schäumender Biere zur Folge hatte - startete ich das Ende des Abends. Besorgt um mein Zimmer und dessen bereits von kleinen Funken beim Anzünden der Shishakohle am Mittag wortwörtlich gebranntmarkten Teppichboden sammelte ich die leeren Flaschen und dazugehörenden Bierdeckel auf, um sie in der Küche zu sammeln.
Kurz darauf gegen 1 Uhr in der Frühe begaben sich dann Sandra und Toby, Ramona und Seb und auch Sonja in heimische Gefilde. Nur Melli war so lieb und leistete mir Gesellschaft und die Möglichkeit mich weiter an ihr messend beim Singstar zu verbessern. Zu dieser späten Stunde schwang Matze noch einmal den Kochlöffel und zauberte für uns eine ordentlich scharfe Soße zu den Spaghetti. Danach geleiteten wir beide sie noch nach Hause. Als wir dann selbt um Punkt 3Uhr wieder in unseren eigenen Zimmern waren, war dann auch schlafen angesagt und das richtig lange denn . . . . . .
-- (Tag 2 des Wochenendes) --
. . . . . Ich erwachte um 12:22. Der Blick auf meinen Desktop verriet mir, dass ich sowohl verdaaammt lange (22 Min länger als nachts geschätzt) geschlafen hatte, ohne dabei auch nur ein winziges Stückchen von Braveheart mitbekommen zu haben, der mir das Einschlafen erleichtern sollte, was er zugegebenermaßen auch außerordentlich gut getan hatte. Ich schaute ein paar 3sat-Filmchen und chatte mit Melli (über Dinge, die hier nicht Thema sein sollen). Gegen 14Uhr lies ich mich dann endlich aus dem Bett locken und zwar mit frisch gegrilltem Fleisch. Seb und Ramona waren so früh am (gefühlt) Morgen (eigentlich schon bald Nachmittag) zu uns gekommen, um schon wieder zu grillen. Mein erster Gedanke dazu beschäftigte sich mit der Frage, ob die beiden unersättliche Monstren sein könnten ..... ^^
Das vom Vorabend im Kühlschrank deponierte Steak wurde also auf meinem Tischgrill wieder auf angenehme Steak-Temperatur (exakt 65°) gebracht und durch meine Kleinigkeit verspeist. Der Rest des Tages bestand im Wesentlichen im Trägsein, im langsamen Aufräumen, Putzen und Saugen der Locations, dem nebenbei laufenden Chatten via ICQ und später Skype. Die Videounterhaltung mit Melli förderte allerdings nur drei Wesen, die sich wenig bis garnicht bewegten und der Wortkargheit fröhnten, auf die Bildschirme. Die eine Hälfte lag dabei übrigens im Bett und schaute Fernsehn, die andere im Sessel und _auf_ dem Bett und tat exakt das Gleiche. Erwähnenswert sind noch beispielsweise die geschätzten zwei dutzend Eimer (10 Liter), die nötig waren, die ausgespülte Asche vom Balkon zu entfernen, die Produktivität, die sich später noch bei mir uns Matze einstellte, die nur von gr. Matze gejoggte Moosstrecke (mir und Matze war jegliche Motivation abhanden gekommen), die Sauberkeit der Zimmer, des Flurs und der Küche nach der gründlichen und grundnötigen Reinigung der "Wanderung" und der wundervolle Abend bei Melli zuhause, wo wir Nudeln (drei verschiedene Sorten mit unter anderem Tortellini) mit einer leckeren Tomatensoße a là Melli erst kochten und dann beim Schauen von Tripple-X kosten konnten. Weil mir das Bett von Melli so gefiel, wollte ich es dann später aber nicht verlassen und kassierte dafür eine volle Ladung von Mellis Parfum in mein OHR!! .... Jetzt dufte ich sehr angenehm..... :-/
Jetzt werde ich ins Bett gehen und versuchen zu schlafen, wobei mir Braveheart wohl wieder helfen darf ^^... das wäre der 4. Anlauf den Film zu Ende zu schauen.
Fazit: Wir hatten eine wunderbare, wenn auch stark lokal begrenzte Wanderung mit Trinken, Grillen, Singen, Gesprächen, also schlicht allem, was zu einer gelungenen Feier gehört. Mir persönlich hat die 15-stündige Tour sehr gefallen auch wenn ich deshalb das 2. Mal in 3 Tagen putzen durfte ^^;;
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Soso ... ein Kommentar also... nagut ....