Freitag, 23. April 2010

Partys und die Folgen

Gestern wollten wir noch feiern gehen. Weil erst aber niemand mitwollte, haben wir uns zuerst für einen Filmabend und dann später wieder zurück fürs Feiern entschieden, nachdem uns ein paar nette Mädls an der Türe beredet hatten. Alles sehr kurzfristig, kein ordentliches Vorglühen und noch mit vollem Magen vom Pommes&Nuggets essen (inkl. Ketchup und scharfer Soße) und derlei Dingen haben wir uns mit -1 Promille aufgemacht. Festzuhalten ist: KingzClub ist echt kein sonderlicher Ort, um ohne Veränderung des Geisteszustands Spaß haben zu können.

Bei manchen Lieder kann man wenigstens auch so mittanzen; Trotzdem hielt sich mein Spaßfaktor auf 3 (von 10 ). Ich hatte meinen WG-kumpel gefragt, ob er einen Schlüssel mithat, und nachdem er bejaht hatte, hab ich meinen daheim gelassen. Ein Fehler wie sich später rausgestellt hatte. Ich bin nämlich gegen 1 Uhr heimgegangen ohne daran gedacht zu haben und - wie der Zufall so will - hatte ich in meiner puristischen Einstellung auch ohne Handy aufgemacht gehabt. Also stand ich alleine vor der Türe und musste erstmal überlegen, wie ich jetzt in dieses tolle Hause mit dem doppelmatratzigen Bett kommen sollte. Ich dachte mir, der Matze wird schon noch ne Weile brauchen, bis er Jacke abgeholt und Getränke bezahlt hatte. Außerdem wollte einer der Matzes Melli heimbringen. Ich bin mal erst vom kleinen ausgegangen... keine Ahnung warum. Langer Rede kurzer Sinn: Ich beschloss eine Runde um das Schwenniger Moos zu drehen.

Nur vom Mond beschienene Pfade und vom Leuchten der Straßenlaternen und ähnlicher Leuchteinrichtungen hab ich also meinen Weg um das Moos gefunden. Eigentlich kenne ich den Weg nur vom Joggen und so war es mal was anderes einfach mal durch die teils vorhandene absolute Dunkelheit zu schlendern. An einer Stelle hörte ich plötzlich ein Rascheln und bin daher sofort stehen geblieben ohne ein Geräusch von mir zu geben (Luft angehalten). Es stellte sich heraus, dass ein Igel grade auf der Jagd durch den von Blättern bedeckten Boden war. Er ist immer weiter zu mir gelaufen, aber, als er 15cm von mir entfernt war, hielt er inne und drehte abrupt ab. So ein Igel mag wohl kein Menschenfleisch ^^ .. Später hab ich noch öfter ähnliches Rascheln gehört und Geknabber. Aber ich bin mir immer noch nicht sicher, was genau es gewesen war. Ich tippe auf kleine Mäuse. Im Vergleich zu einem Igel sind die nämlich ziiiemlich winzig. Auf dieser Tour habe ich träumende Enten gehört (quakquakquakmhjaaaaquak), Frösche und auch einen Kauz.

Die kleine Wanderung hat fast zwei Stunden benötigt und dennoch, als ich heimkam, war der Matze bzw die Matzes immernochnicht wieder da. Als hab ich - in der Hoffnung, dass sie doch da sind, aber nur schlafen - geklingelt. Mehrfach. Und zwar so oft, bis sich heldenhaft Pirmin von oben durch mich um den Schlaf gebracht zur Anlage bewegt hat und mich nach einem skeptischen Fragen durch den Lautsprecher auch reingelassen hat. Vielen Dank übrigens Pirmin. Du bekommst nacher gleich ein Dankeschön :-) Also war ich um kurz nach 3 Uhr endlich im Zimmer und konnte mich noch kurz der Beantwortung einer E-Mail widmen bevor dann um halb 4 der kleine Matze angetrudelt kam. Er war noch in der ASTA nachglühen.
Um kurz nach 5 bin ich dann ins Bett gekommen und war dann auch direkt im Lande der Träume.

Fazit: Entweder richtig feiern oder es sein lassen. Dazwischen führt alles zu nichts. Außer zu einem Abend voller unerwarteter Ereignisse und Geschichten.

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Soso ... ein Kommentar also... nagut ....